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Spanische Zeitung: Attentäter von Barcelona ist tot
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Barcelona (dpa) - Der mutmaßliche Haupttäter von Barcelona ist einem spanischen Medienbericht zufolge tot. Er sei in der Nacht zum Freitag zusammen mit anderen mutmaßlichen Terroristen in der Küstenstadt Cambrils erschossen worden, zitierte die Zeitung «El País» Polizeikreise.

Polizeichef Josep Lluís Trapero hatte bereits zuvor laut anderen Medien angedeutet, dass der Fahrer des Tatfahrzeugs von Barcelona unter den Toten in Cambrils sein könnte.

Hinter den Terrorattacken mit 14 Toten steckt nach Vermutungen der spanischen Ermittler eine organisierte Zelle von Islamisten. Nach dem Haupttäter, der auf Barcelonas Flaniermeile Las Ramblas mit einem Lieferwagen in Passanten gerast war, wird noch gefahndet.

Vier mutmaßliche Terroristen wurden festgenommen. In Barcelona kamen 13 Menschen bei dem Anschlag zu Tode, mehr als 100 wurden verletzt. Wenige Stunden später wurde im Badeort Cambrils rund 100 Kilometer weiter südlich eine Frau von flüchtenden Terroristen getötet. Die Polizei erschoss in der Touristenhochburg an der Costa Dorada (Goldküste) fünf mutmaßliche Mitglieder der Terrorzelle und verhinderte damit einen weiteren Anschlag.

Bei dem Anschlag in Barcelona wurden nach Angaben des Auswärtigen Amts in Berlin 13 Deutsche teils lebensgefährlich verletzt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass unter den 13 Todesopfern auch deutsche Staatsangehörige seien, sagte ein Sprecher. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag von Barcelona laut ihrem Sprachrohr Amak für sich.

Das Verbrechen erinnerte an einen ähnlichen Terroranschlag vor fast genau acht Monaten auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Damals hatte der 24-jährige Tunesier Anis Amri einen Lastwagen in eine Menschenmenge gesteuert. 12 Menschen starben, fast 70 wurden verletzt.

Die Attacken in Barcelona und Cambrils waren nach Ansicht der Sicherheitskräfte allerdings nicht das Werk von Einzeltätern, sondern eines organisierten Kommandos. Die katalanische Polizei teilte mit, zwischen beiden Verbrechen bestünde ein Zusammenhang. Die Terroristen hätten die Attacken vermutlich seit längerer Zeit in der kleinen Ortschaft Alcanar vorbereitet.

In der Gemeinde mit knapp 10 000 Einwohnern südlich von Tarragona war am Mittwoch bei einer Explosion in einem Wohnhaus ein Mensch ums Leben gekommen. Dort sollen nach Informationen der Zeitung «El Pais» etwa 20 Gasflaschen gelagert worden sein. «Alles begann in Alcanar», titelte das angesehene Blatt. Die Polizei gehe davon aus, dass der Terrorzelle etwa zwölf Mitglieder angehörten.

In Cambrils hatten fünf Terroristen nach Angaben der Polizei kurz davor gestanden, einen ähnlichen Anschlag wie in Barcelona zu verüben. Die fünf Männer ergriffen die Flucht, als sie mit ihrem Auto von der Polizei gestoppt wurden. Die Verdächtigen seien davongerast und hätten Passanten angefahren, hieß es. Dabei wurden sieben Menschen verletzt, eine Frau starb später.

Auf der Flucht kippte das Fahrzeug um. Nach Angaben der Polizei verließen die Insassen mit Äxten und Messern bewaffnet das Fahrzeug. Zunächst hatte es geheißen, die fünf Männer hätten Sprengstoffgürtel getragen. Diese erwiesen sich später jedoch als Attrappen, teilte die katalanische Polizei mit. Ein einzelner Beamter habe vier der fünf Männer erschossen. Ein Kollege habe den fünften Verdächtigen getötet.

In Ripoll 100 Kilometer nördlich von Barcelona, in Cambrils und in Alcanar nahm die Polizei bis Freitag vier mutmaßliche Terroristen fest. Keiner von ihnen sei bis dahin durch terroristische Aktivitäten in Erscheinung getreten, teilten die Sicherheitskräfte mit. Der Haupttäter von Barcelona war offensichtlich nicht unter den Festgenommenen. Bei dem Mann könnte es sich nach übereinstimmenden Berichten der spanischen Presse um den den 17-jährigen Moussa Oukabir aus Ripoll handeln. Dafür gab es aber keine offizielle Bestätigung.

Der Marokkaner, dessen Alter von einigen Zeitungen auch mit 18 Jahren angegeben wurde, soll nach der Todesfahrt zu Fuß geflüchtet sein. Er soll nach diesen Informationen seinem älteren Bruder Driss dessen Pass gestohlen und unter dessen Namen den Transporter angemietet haben. Dies habe Driss Oukabir nach seiner Festnahme gegenüber der Polizei bestätigt, hieß es.

Die Bundesregierung prüfte, ob auch Deutsche unter den Opfern waren. Das ZDF hatte unter Berufung auf Sicherheitskreise von drei deutschen Todesopfern berichtet. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte diese Information zunächst nicht. Die katalanischen Rettungsdienste teilten mit, die Opfer der Anschläge von Barcelona und Cambrils stammten vermutlich aus 34 Ländern. Die Zahl sei noch vorläufig. Wie viele Opfer jeweils aus welchem Land stammen, war noch ungewiss.

Fotos aus Barcelona nach dem Anschlag zeigten Leichen am Straßenrand. Augenzeugen berichteten, das Fahrzeug sei mit hohem Tempo auf die Promenade im Zentrum der Stadt gefahren. Ein Tourist sagte, das Fahrzeug sei Zickzack gefahren, «um ein Maximum an Fußgängern zu erwischen». Berichten zufolge liefen Menschen panisch über die Straßen.

Der weiße Lieferwagen sei ungebremst mit etwa 80 Stundenkilometern in die Menge gerast, berichteten Augenzeugen. Der Fahrer des Lieferwagens soll ein Mann von etwa 1,70 Meter Größe gewesen sein und ein weißes Hemd mit blauen Streifen getragen haben, wie die Zeitung «El Periódico de Catalunya» berichtete.

Seit vergangenem Sommer war es in Europa wiederholt zu Anschlägen mit Fahrzeugen gekommen. Im Juli 2016 raste ein Attentäter mit einem Lkw in Nizza in eine Menschenmenge. 86 Menschen starben. Beim Anschlag mit einem gekaperten Laster auf den Berliner Weihnachtsmarkt wurden im Dezember 2016 zwölf Menschen getötet. Im Frühjahr 2017 gab es zudem tödliche Attacken mit Fahrzeugen in London und Stockholm.

Nach dem islamistischen Anschlag von Barcelona einigten sich Union, SPD, Linke, Grüne und FDP auf leichte Einschränkungen beim Wahlkampf. Bei den Veranstaltungen werde am Freitag und Samstag auf laute Musik verzichtet, zudem werde es Gedenkminuten geben, sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag am Rande einer Wahlkampfveranstaltung in Berlin gut fünf Wochen vor der Bundestagswahl am 24. September. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sagte, auch in einer politischen Auseinandersetzung sei es «wichtig, dass die Demokraten ein klares Signal der Geschlossenheit geben.»

Barcelona gedachte der Opfern mit einer Schweigeminute. Auf der berühmten Plaça de Catalunya versammelten sich am Freitag um 12 Uhr unter anderem auch König Felipe VI. und Ministerpräsident Mariano Rajoy sowie zahlreiche weitere Politiker und Behördenvertreter.

Görlitz will Feuerwehrleute als Beamte halten
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14 Angehörige der Berufsfeuerwehr Görlitz sind heute zu Beamten ernannt worden. Oberbürgermeister Siegfried Deinege wünschte den Kameraden, dass sie aus allen Einsätzen gesund zurückkehren. Zuletzt wurden im Jahr 2002 in Görlitz Feuerwehrleute in den Beamtenstand erhoben. Danach wurden Einsatzkräfte nur noch als Tarifbeschäftigte eingestellt. Die Folge war, dass junge Feuerwehrleute zu anderen Berufsfeuerwehren wechselten. Mit der Verbeamtung bekenne sich die Stadt zum langfristigen Erhalt des gut ausgebildeten Personals, so der OB. Damit verbessert sich auch die soziale Absicherung der Feuerwehrleute für den Versorgungsfall.
Urteil im Bautzener Vergewaltigungsprozess verkündet
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Ein Bautzener ist wegen schwerer Vergewaltigung zu drei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Das Gericht blieb damit deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Anklagevertreterin hatte sieben Jahre verlangt. Dagegen sah die Verteidigerin die Vorwürfe als nicht zweifelsfrei erwiesen an und plädierte auf Freispruch. Nach Überzeugung der Bautzener Kammer des Landgerichts Görlitz hatte der Angeklagte seiner Freundin ein hypnotisierendes Medikament in den Kaffee gemischt und sie dann in willenlosem Zustand vergewaltigt. Die Frau war ihm für 22 Stunden ausgeliefert. Der 57-Jährige machte außerdem Bilder mit seinem Smartphone von der auf der Couch liegenden 58-Jährigen. In ihrem Blut wurden Spuren des Medikaments „Tavor“ festgestellt, eines starken Beruhigungsmittels, das ihm verschrieben worden war. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Beobachter rechnen damit, dass sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft den Bundesgerichtshof anrufen werden. Der Angeklagte äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.
Millionenförderung für ehemalige Görlitzer Synagoge
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Die ehemalige Görlitzer Synagoge kann weiter saniert werden. Das Land Sachsen stellt eineinhalb Millionen Euro bereit. Das ist die Voraussetzung dafür, dass sich der Bund mit einem Betrag in gleicher Höhe beteiligt. Damit könne ein äußerst bedeutsames Gebäudeensemble eine neue Nutzung vorbereitet werden, sagte Kunstministerin Eva-Maria Stange. Die ehemalige Synagoge soll künftig Ort für Kulturveranstaltungen sein. Das Spektrum wird von Schülertheatervorstellungen über Vorträge, Diskussionen und Lesungen bis hin zu Tagungen und Konzerten reichen. Von Görlitz sollen wichtige Impulse für Demokratie und Toleranz ausgehen. Die Stadtverwaltung will gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung zweimal im Jahr zu hochkarätigen Gesprächsrunden einladen. Die Übergabe der ehemaligen Synagoge als „Kulturforum“ ist im kommenden Jahr geplant.
Wartungsarbeiten im Autobahntunnel "Königshainer Berge"
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Große Durchsicht im Autobahntunnel "Königshainer Berge". Vom kommenden Montag bis zum darauffolgenden Donnerstag kommt es deshalb zu Verkehrseinschränkungen. Das teilte heute das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit. Wartung und Inspektion umfassen rund 1.000 Positionen in mehr als 20 Anlagen.

21. August 8 – 16 Uhr
22. August 8 – 16 Uhr
Vollsperrung der Fahrtrichtung Görlitz, Umleitungsverkehr über U 5

23. August 8 – 16 Uhr
24. August 8 – 15 Uhr

Vollsperrung der Fahrtrichtung Dresden, Umleitungsverkehr über U 4

Zum Abschluss der Arbeiten ist noch eine kurze Vollsperrung beider Fahrtrichtungen erforderlich, die am Donnerstag, dem 24. August, zwischen 15 und 16 Uhr vorgesehen ist.


Gastfamilien für Schüleraustausch im Kreis Görlitz gesucht
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Gastfamilien für Schüleraustausch im Kreis Görlitz gesucht. Paare, Singles und Senioren können sich melden. Landrat Bernd Lange unterstützt das Programm. Gastfamilien werden von den AJA-Organisationen vorbereitet und begleitet. Die Aufnahmezeit reicht von mehreren Wochen bis zehn Monaten.

Kontakt:

AJA - Telefon: 030 33 30 98 75. E-Mail: info@aja-org.de. Internetseite: www.aja-org.de/gastfamilie-werden.