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Kraftwerk Schwarze Pumpe vor 20 Jahren in Betrieb genommen
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D as Kraftwerk Schwarze Pumpe ist seit 20 Jahren am Netz. Die Maschinisten Enrico Wolf und Sven Schultheis drückten damals den roten Knopf. Damit ging der 800-Megawatt-Block in Betrieb. Block B folgte ein knappes halbes Jahr später.

Blauer Lkw-Fahrer kracht gegen Leitplanke auf A 4
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Ein Lkw-Fahrer ist auf der A 4 bei Ottendorf-Okrilla gegen die Mittelleitplanke gekracht. Der 39-Jährige beging Unfallflucht. Eine Polizeistreife stellte den Lkw-Fahrer zwischen Bautzen und Weißenberg. In seiner Atemluft wurden 2,3 Promille Alkohol festgestellt. Die Beamten zogen seinen Führerschein ein und nahmen Ermittlungen auf.
Rotstein bei Löbau wird touristisch erschlossen
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Der Rotstein wird touristisch erschlossen. Der gut zwei Kilometer lange Fahr- und Wanderweg zum Bergplateau kann saniert, ein Rastplatz mit 18 Pkw- und zwei Busstellflächen errichtet werden. Bund und Land fördern die touristische Erschließung mit mehr als 600.000 Euro. Löbau packt fast 70.000 Euro drauf.
Hehler-Prozess in Görlitz
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Ein Pärchen muss sich seit heute wegen gewerbsmäßiger Hehlerei vor dem Landgericht Görlitz verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten rund 50 Taten vor. Sie sollen gestohlene und durch Betrug erschwindelte Waren über ihren An- und Verkauf-Laden in Görlitz vor allem über das Internet weiter veräußert und insgesamt 11.000 Euro Gewinn eingestrichen haben. Die kriminellen Geschäfte sollen über den Lebenspartner der Inhaberin gelaufen sein. Sie wußte angeblich nichts davon.

Diebe, Betrüger und Einbrücher müssen sich fast die Klinke in die Hand gegeben haben. Sie brachten Schmuck, Uhren, Spielzeug, Motorradersatzteile, Werkzeuge – Waren, ergaunert bei Versandhäusern, gestohlen in Wohnhäusern und Gartenlauben in Görlitz. Darunter war auch ein Koffer mit DDR-Münzen im Wert von fast 9.000 Euro, den der Trödelladen-Angestellte für 1.500 Euro weiterverkauft haben soll.

Ein Angebot des Richters, bei umfassendem Geständnis eine Bewährungsstrafe zu erhalten, lehnte der Verteidiger des Angeklagten ab – mit Blick auf drei weitere Verfahren. Dabei geht es u.a. um den Verdacht der Steuerhinterziehung. Der Prozess wird nun mit der Beweisaufnahme fortgesetzt. Der Staatsanwalt schüttelte verständnislos den Kopf. Zum Angeklagten sagte er: „Sie laufen jetzt Gefahr, dass Sie in den Knast müssen!“.

Dagegen kann die An- und Verkauf-Inhaberin mit der Einstellung des Verfahrens rechnen. Sie erklärte, dass sie durch eine schwere Erkrankung längere Zeit nicht im Laden war und von den Umtrieben ihres Partners nichts gewußt habe. Zugleich räumte sie ein, ihr Geschäft vernachlässigt zu haben.

Der Prozess wird fortgesetzt.


Mindestens 22 Tote bei Selbstmordanschlag in Manchester
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Manchester ( dpa) Ein Attentäter hat bei einem Popkonzert von Teenie-Star Ariana Grande in Manchester mindestens 22 Menschen in den Tod gerissen, darunter auch Kinder. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Mann habe eine selbstgebaute Bombe gezündet. Ob es sich um einen Terrorangriff handelt, war noch unklar. Die britische Innenministerin Amber Rudd sprach von einem «barbarischen Angriff». Die Regierung wollte am Dienstagvormittag zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Der Wahlkampf vor den Parlamentswahlen am 8. Juni ist unterbrochen. Die Explosion hatte sich am späten Montagabend in der Manchester Arena ereignet, einer Konzerthalle, die bis zu 21 000 Besuchern Platz bietet. Zeugen berichteten von einem Knall nach dem letzten Lied Grandes gegen 22.30 Uhr Ortszeit (23.30 Uhr MESZ). Die BBC berichtete unter Berufung auf die Polizei, die Explosion sei im Foyer der Halle gewesen. Der Veranstalter erklärte, es sei in einem öffentlichen Raum außerhalb der eigentlichen Konzerthalle passiert. Krankenwagen rasten zur Manchester Arena. Hubschrauber kreisten über dem Areal. Notfalldienste und Feuerwehr baten die Bevölkerung über den Kurznachrichtendienst Twitter, sie wegen des Einsatzes nur bei lebensbedrohlichen Angelegenheiten zu kontaktieren. Rund um die Halle zogen bewaffnete und maskierte Polizisten auf. Auch Sprengstoffspezialisten waren im Einsatz. Der unmittelbar neben der Halle liegende Bahnhof Manchester Victoria wurde gesperrt. Die Polizei forderte die Menschen via Twitter auf, sich aus der Gegend um die Halle fernzuhalten. Sie rief die Bürger zu Wachsamkeit auf. In der Konzerthalle spielten sich nach der Explosion laut Augenzeugen dramatische Szenen ab. «Der Knall hallte durch das Foyer der Arena und die Leute fingen an zu laufen», berichtete ein 17-Jähriger, der mit seiner zwei Jahre älteren Schwester das Konzert besucht hatte. «Ich sah, wie die Leute schreiend in eine Richtung rannten und sich plötzlich viele umdrehten und wieder in die andere Richtung liefen», sagte der Jugendliche dem Nachrichtensender Sky News. Augenzeugen berichteten von Menschen, die blutüberströmt auf dem Boden lagen. Dort hätten auch Metallteile und Splitter gelegen. Auf Bildern waren Konzertbesucher mit Beinverletzungen zu sehen. Menschen flohen in Panik und mit Tränen in den Augen aus der Halle. Grande war angesichts der Ereignisse «am Boden zerstört». «Aus tiefstem Herzen: Es tut mir so leid. Mir fehlen die Worte», schrieb die 23-Jährige auf Twitter. Kollegen wie Justin Timberlake und Christina Aguilera zeigten sich entsetzt. In Manchester boten Anwohner den Betroffenen Unterschlupf an; bei Twitter gab es dafür den Hashtag #roominmanchester. Sollte es sich um einen Terroranschlag handeln, wäre es für Großbritannien der schwerste seit 2005. Damals zündeten vier Muslime mit britischem Pass in der U-Bahn und einem Bus Sprengsätze. 56 Menschen starben, etwa 700 wurden verletzt. Die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group meldete, dass sich bislang niemand zu dem Terroranschlag bekannte. Allerdings wurde der Vorfall in sozialen Netzwerken von Anhängern der Terrorgruppe Islamischer Staat gefeiert. Im März hatte ein Attentäter ein Auto absichtlich in Fußgänger auf einer Brücke im Zentrum Londons gesteuert und anschließend einen Polizisten erstochen. Von den Opfern auf der Brücke erlagen vier ihren Verletzungen. Die Explosion bei dem Ariana-Grande-Konzert löste weltweit Betroffenheit aus. «Entsetzliche Nachrichten aus #Manchester!», schrieb Außenminister Sigmar Gabriel am Dienstagmorgen auf Twitter. «Unsere Gedanken sind jetzt bei unseren britischen Freundinnen und Freunden. United we stand.»
Vierjähriger Junge in Göda aus Fenster gestürzt
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Ein vierjähriger Junge ist im Gödaer Ortsteil Kleinförstgen aus dem Fenster gestürzt. Er zog sich schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Junge mit anderen Kindern gespielt und war dabei aus dem Fenster fünf Meter auf die Straße gestürzt. Ermittlungen wurden aufgenommen. Geprüft wird u.a., ob die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.