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Tourismusbarometer in Görlitz zeigt weiter auf Schön
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Das Tourismusbarometer in Görlitz zeigt weiter auf Schön. Hoteliers und Pensionswirte haben in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 158.000 Übernachtungen verbucht und damit 7.500 mehr als im Vorjahreszeitraum. Das geht einem heute veröffentlichten Statistik-Bericht der Stadt hervor. Hotels und Pensionen waren zu 36 Prozent ausgelastet. Die Gäste blieben im Durchschnitt rund zwei Tage. Görlitz verfügt über rund 2.000 Betten. Die Zahl der Hotels hat sich in den vergangenen Jahren auf 21 erhöht. Darüber hinaus können Besucher in 13 Pensionen und drei Gasthöfen absteigen.
Einbruch in Apotheke in Kamenz
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Einbrecher haben in einer Apotheke an der Ostraße in Kamenz einen Schaden von 3.500 Euro angerichtet. Die Täter wollten einen Tresor aufbrechen. Das aber misslang. Ob Medikamente gestohlen wurden, wird derzeit überprüft. Kriminaltechniker sicherten Spuren.
Frau aus Herrnhut vermisst
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Die Polizei bittet um Mithilfe. Vermisst wird eine 80 Jahre alte Frau. Sie war mit ihrem Mann zu Besuch in Herrnhut. Am Montagvormittag hatte sie einen Spaziergang unternommen. Seitdem fehlt von ihr jedes Lebenszeichen. Möglich, dass sie sich in Gefahr befindet. Die Frau ist schlecht zu Fuß unterwegs.

Brigitte Mihan ist 1,58 Meter groß, von kräftiger Gestalt und hat weiß-graues, welliges Haar. Sie ist mit einer dunklen Hose, einer blau-weiß karierten Bluse, einer hellblauen Wollweste sowie braunen Schuhen bekleidet und trägt eine Brille. Sie hat außerdem Wanderstöcke bei sich.

Die Polizei fragt: Wer weiß, wo sich Brigitte Mihan? Wer hat sie gesehen? Hinweise bitte an das Polizeirevier Zittau-Oberland (Telefon: 03583 62-0) oder an eine andere Polizeidienststelle.

Angeklagter im Bautzener Lügendetektor-Test beteuert Unschuld
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War er es oder war er es nicht? Hat er ein neunjähriges Mädchen sexuell missbraucht oder ist er Opfer eines Racheaktes geworden? Der Angeklagte hat sich freiwillig einem Test mit dem Lügendetektor unterzogen. Ihm wird seit heute vor dem Amtsgericht Bautzen der Prozess gemacht.

Der 44-Jähriger aus Göda soll sich bei einem Besuch bei seinem Bruders in der Schweiz an der Tochter dessen Partnerin vergangen haben. Er hatte mit dem Mädchen im Schlafzimmer der Eltern einen Film geschaut. Dabei soll es passiert sein. Das bestreitet der 44-Jährige. Er nahm ausführlich zu dem Vorwurf Stellung.

Das Mädchen sei in ihn vernarrt gewesen, sexuelle Handlungen habe es aber nicht gegeben. Das Verhältnis zu seinem Bruder bezeichnete der Angeklagte als gut – bis zu jenem Zeitpunkt, als herauskam, dass er ein Verhältnis mit dessen Lebensgefährtin hatte. Beide hatten sich über Monate heimlich leidenschaftliche SMS geschrieben. Die Beziehung seines Bruders zu dessen Freundin charakterisierte der Angeklagte als problematisch. Zwischen Beiden kriselte es. Mindestens zweimal habe die Polizei kommen müssen und den Bruder aus der Wohnung gewiesen.

Dem Lügendetektor-Test hat sich der Gödaer freiwillig unterzogen. Damit möchte er seine Unschuld beweisen. Die renommierte Rechtspsychologin Gisela Klein hat den Angeklagten befragt. Die Ergebnisse fließen in die Beweisaufnahme ein. Sie haben für Amtsrichter Dirk Hertle, der die Verhandlung führt, den Rang eines Sachverständiger-Gutachten. Dabei beschreitet der Jurist Neuland.

Das Gericht will sich jedoch nicht allein auf den Poligrafen-Test, also den Lügendetektor, verlassen. So wurde das Mädchen vernommen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Einige seiner Aussagen hätten sich mit den Angaben aus der Anklage gedeckt, andere nicht, so der Richter anschließend.

Die Mutter des Mädchens bestätigte den Vorwurf der Anklage. Ihre Tochter habe sich drei Monate später ihr anvertraut. „Ich war perplex. Mir wurde auf einmal der Boden unter den Füßen weggezogen. Ich glaube meiner Tochter zu 100 Prozent“, sagte sie aus. Sie räumte auch die Beziehung zum Angeklagten ein. „Wir hatten SMS-Sex“. Sie habe sich dann ihrem Lebensgefährten offenbart, sowohl die Beziehung zu dessen Bruder gestanden als auch von der Aussage ihrer Tochter berichtet. Den Fall zur Anzeige brachte aber nicht sie, sondern ihr Lebensgefährte, und zwar ein halbes Jahr später.

Der Richter wollte heute auch den Bruder des Angeklagten vernehmen. Aber er war nicht erschienen. Er müsse zu Hause in der Schweiz auf den Hund aufpassen, ließ ihn seine Lebensgefährtin entschuldigen.

Die Auswertung des Lügendetektor-Tests folgt.

Kohlebahnbrücke bei Schwarzkollm wird abgerissen
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Ein weiteres Zeugnis des Braunkohleabbaus bei Schwarzkollm verschwindet. An den kommenden beiden Wochenenden wird die Kohlebahnbrücke über die Eisenbahnlinie Hoyerswerda – Lauta abgerissen. Es ist eine logistische Herausforderung für die damit beauftragte Firma.

Zunächst wird der südliche Teil der Betonstahl-Brücke abgerissen. Das passiert am kommenden Wochenende. Ein 500-Tonnen-Kran rückt an. Er wird das 160 Tonnen schwere und zwölf Meter lange trogförmige Brückenteil anheben, damit es zerlegt werden kann. Am darauffolgenden Wochenende ist das andere Teil an der Reihe. Das übernimmt ein Kettenbagger mit Hydraulikhammer und Betonschere.

Mit dem Abbruch wird eine der letzten verbliebenen Grubenbahnbrücken in der Lausitz beseitigt. Die Schmalspur-Gleisanlagen wurden bereits zurückgebaut.

Pro-Kopf-Einkommen im Kreis Bautzen über sächsischen Durchschnitt gestiegen
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Das Pro-Kopf-Einkommen im Kreis Bautzen ist erstmals seit dem Jahr 2000 über den sächsischen Durchschnitt gestiegen. Es lag Ende 2015 bei exakt 18.997 Euro und damit um rund 300 Euro höher. Das geht aus einem heute veröffentlichten Bericht des Statistischen Landesamtes in Kamenz hervor.

Im Kreis Görlitz stieg das Pro-Kopf-Einkommen um gut drei Prozent. Es liegt aber weiter unter dem sächsischen Durchschnitt. Die Differenz beträgt 966 Euro. Auch beim verfügbaren Einkommen schneidet der Kreis Bautzen besser ab als der Nachbarkreis Görlitz. Während für Bautzen rund 5,8 Milliarden Euro ausgewiesen werden, sind es für Görlitz nur 4,6 Milliarden Euro.